20 Jahre help alliance

20 richtig gute Gründe die help alliance zu unterstützen


Vor 20 Jahren gründeten Lufthanseaten den Verein für alle engagierten Mitarbeiter der Lufthansa Group. Seitdem ist viel passiert. Wir blicken zurück, in die Gegenwart und nach vorne – und geben Ihnen hier 20 richtig gute Gründe, die help alliance zu unterstützen.

Grund 1

Weil wir schon viel erreicht haben – und mit Ihnen noch mehr erreichen werden.


Grund 2

Weil sie von engagierten Lufthanseaten kommt.

David Wolseley gehört zu den Gründungsmitgliedern der help alliance. Von den ersten Tagen der Hilfsorganisation – und 35 Kilogramm Kleingeld im Handgepäck.

David Wolseley ist 33 Jahre geflogen, 1982 trat er als Flugbegleiter in den Dienst der Lufthansa ein. „Die Möglichkeiten, die einem dieser Job bietet, waren und sind einzigartig“, sagt der heute 61-Jährige. „Man kann die Welt kennenlernen und mit den Menschen vor Ort in Kontakt treten, wenn man es möchte.“ Dabei erlebe man eine Menge – auch Extreme.

„Ich habe rasch begriffen, wie viel Armut es in der Welt gibt, wie viel Leid“, sagt Wolseley. Vom Crewbus aus seien oft unzählige Menschen, darunter auch  Kinder, zu sehen gewesen, die unter schlimmen Bedingungen auf Baustellen arbeiteten, Wasserkanister auf dem Kopf balancierten oder am Straßenrand campierten. „Und von dem Sternehotel, in dem wir als Crew untergebracht waren, sah hinab auf das Elend.“ Ihm sei bewusst geworden, wie privilegiert wir sind.

Aber auch noch etwas anderes habe er erfahren: Wie engagiert viele seiner Kolleginnen und Kollegen waren. Zum Beispiel Crewkollegen, die Medikamente und Hilfsgüter nach Äthiopien mitnahmen. „Früher ging vieles noch einfacher. Es gab noch nicht so viele Hürden und Sicherheitsbestimmungen wie heute. Allein schon die Möglichkeit, Salben und flüssige Medikamente für Hilfsprojekte mitzunehmen! Viele Kollegen haben sehr aktiv geholfen“, sagt Wolseley.

Ich habe rasch begriffen, wie viel Armut es in der Welt gibt, wie viel Leid

David Wolseley
Gründungsmitglieder help alliance

Ein Dach für alle Einzelkämpfer

Das Problem an der Sache: Die meisten engagierten Lufthanseaten waren Einzelkämpfer, sie organisierten ihre Hilfe privat. Sie gründeten oder unterstützen lokale Hilfsprojekte in kleinem Rahmen, oft  jeder für sich.  „Im ‚Lufthanseat‘ standen immer wieder kleinere und größere Meldungen über Kollegen und ihre Projekte oder Spendenaufrufe“, sagt Wolseley. „Deswegen haben meine Kollegin Bernadett Scholand und ich uns irgendwann gefragt: Warum bringen wir die nicht alle zusammen?“

Gesagt getan: Im Herbst 1998 verfassten sie einen Aufruf in der damaligen Mitarbeiterzeitung „Lufthanseat“, schlugen ein Treffen aller interessierten Kollegen und Kolleginnen vor. Rund 30 folgten dem Aufruf und trafen sich. „Das war der inoffizielle Beginn der Help-Alliance“, sagt Wolseley. Die Kollegen taten sich zusammen, organisierten sich – und traten schließlich an Jürgen Weber, den damaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG heran.

Große Unterstützung durch den Vorstand

„Es war wirklich ein Glücksfall, dass wir bei Jürgen Weber gleich auf offene Ohren stießen“, erinnert sich Wolseley. Ab September 1999 firmierte die help alliance dann als Verein für das Engagement aller Lufthanseaten, mit damals zwölf unterstützen Projekten.

 

Die ersten Gelder sammelte die help alliance durch die Onboard Collection ein – das Geld für die Herstellung der Spendentüten kam von Lufthansa. „Gerade während der Euro-Umstellung kam jede Menge Geld durch diese Sammlungen herein“, sagt Wolseley. So konnten die Mitarbeiter erste Projekte finanzieren.

„Wir waren damals alle sehr motiviert, hatten aber wenig Erfahrung in Sachen Vereinsrecht,  Buchführung et cetera“, sagt Wolseley. Was die Kollegen aber verband, war das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, gemeinsam etwas schaffen zu können – und andere für die Projekte der help alliance zu begeistern. „Man kann mit sehr wenig sehr viel bewegen“, sagt Wolseley. „Das habe ich damals gelernt.“

Mit 35 Kilogramm Kleingeld durch den Zoll

Anpacken musste man allerdings: „Wir haben schließlich auch Spendensäulen an Flughäfen aufgestellt, zum Beispiel in Senator Lounge von JFK in New York“, erinnert sich Wolseley. „Einmal habe ich mir einen Flug dorthin geben lassen, um die Säulen zu leeren – ich musste mit 35 Kilogramm Kleingeld durch den Zoll! Hinterher haben wir die Münzen dann per Hand gezählt.“

Doch nicht nur Geld ging als Spende an die help alliance: Auch ausgemusterter Fluggast-Decken oder ausrangierte Computer fanden im Laufe der Jahre ihren Weg in Notfallgebiete oder um Schulen in den Projekten auszustatten, anstatt vernichtet zu werden.

Und der Name help alliance, woher kam der? „Der ist mir in einer unserer Sitzungen in den Sinn gekommen.“ Lufthansa hatte gerade die weltumspannende Star Alliance mitgegründet. Was lag da näher als help alliance?

Noch immer trägt die Hilfsorganisation, die aus dem Engagement vieler einzelner Mitarbeiter der Lufthanseaten hervorgegangen ist, diesen Namen. Mittlerweile ist sie allerdings eine gemeinnützige Gmbh, kurz gGmbH. Sie ist näher an die Group herangerückt und das Dach für das gesamte gesellschaftliche Engagement des Konzerns. Aber eines ist gleich geblieben: Die Leidenschaft der Kollegen, die sich in der help alliance engagieren. Auch Wolseley ist manchmal noch dabei, auch wenn er nicht mehr aktiv fliegt. Vor allem kümmert er sich mittlerweile aber um sein Hilfsprojekt, eine Schule in Äthiopien mit 750 Kindern, vermittelt Sponsoren für Lehrergehälter und bemüht sich, deutsche Schüler dafür zu begeistern, sich ebenfalls zu engagieren.

Der help alliance wünscht er viele weitere erfolgreiche Jahre – und hat seit Gründung der Hilfsorganisation immer noch diesen einen Traum: „Das auf den Flugzeugen der Lufthansa Group Airlines das Logo der help alliance zu sehen ist – so wie bei anderen Airlines, die sich für die ‚ganz großen‘ Hilfsorganisationen wie UNICEF oder WWF  engagieren.


Grund 3

Weil immer mehr Menschen mitmachen.


Grund 4

Weil sie einen Austausch auf Augenhöhe fördert.


Grund 5

Weil so viel zusammenkommt.


Grund 6

Weil sie Leben prägt.


Grund 7

Weil wir alles für unsere Projekte geben


Grund 8

Weil es sich gut anfühlt.

Im Safe House in Johannesburg finden vernachlässigte Kinder ein neues Zuhause. Das bedeutet auch für die Projektleiterinnen großes Glück

Sie sind Waisen oder Halbwaisen. Sie wurden misshandelt, vernachlässigt oder verstoßen. Ihr Leben stand auf der Kippe. Doch sie haben ein neues Zuhause gefunden – im Safe House in Johannesburg.

Michaela „Mickey“ Lederer ist Purser auf der Langstrecke, stationiert in München. Sie ist 52 Jahre alt, fliegt seit 29 Jahren. Und führt, wie sie selbst sagt, ein sehr privilegiertes Leben. Dieses privilegierte Leben brachte sie 2003 durch Zufall in das Safe House in Johannesburg in Südafrika, einer Stadt, in deren armen Townships die Gewalt regiert. Wo Alkoholismus und Missbrauch an der Tagesordnung sind, wo oft schon die Kleinsten keine Chance haben.

Mütter setzen ihre Kinder aus

„Viele Mütter setzen hier ihre Kinder aus“, sagt Lederer. „Nicht weil sie wollen – weiß Gott nicht. Sondern weil sie hoffen, dass ihre Kinder bei jemand anderem bessere Chancen auf ein besseres Leben haben.“ Mickey Lederer nimmt einige dieser Kinder auf – und versucht, ihnen einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen. Gemeinsam mit Martina Reiser ist sie Projektleiterin des Safe House, eines Zuhauses für Halbwaisen und Waisen, das seit 2001 besteht und das seit 2010 von der help alliance gefördert wird.

15 Kinder und Jugendliche leben hier derzeit, haben ein sicheres Zuhause gefunden, fernab von Gewalt, Alkohol und Drogen. Sie gehen zur Schule oder studieren, werden aufs Leben vorbereitet und zu selbstbewussten Erwachsenen, die ihre Erfahrungen eines liebevollen Zuhauses mit in ihr Leben nehmen.

„Ich gebe viel – aber ich bekomme noch mehr

Michaela Lederer
Purser

Ein Leben in München – und eines in Johannesburg

Und Lederer? Sie fliegt Teilzeit, wechselt sich mit ihrer Kollegin ab und ist alle zwei Monate vor Ort im Safe House. Lebt mit den Kindern. Leidet mit ihnen. Lacht mit ihnen.

„Wir sind Begleiterinnen für die Kinder und Jugendlichen“, sagt sie. „Wir machen mit ihnen Hausaufgaben, erledigen Behördengänge. Wir sind nicht ihre Mütter, aber wir sind eine Konstante in ihrem Leben. Wir geben ihnen Halt.“

Natürlich sei es manchmal aufwendig, sich um das Projekt und um die Jugendlichen zu kümmern. Und dennoch lohne sich jeder einzelne Tag. „Ich gebe vielleicht viel – aber ich bekomme noch mehr“, sagt Lederer. „Ich habe gesehen, wie die Kinder aufwachsen, ich habe sie in ihr Leben begleitet. Und nun sehe ich, wie sie selbstbewusste, zielstrebige Erwachsene geworden sind. Wie sie sich umeinander kümmern, füreinander und für sich selbst einstehen. Das alles erfüllt mich mit großer Freude.“

Und tatsächlich ist es psychologisch erwiesen, dass Helfen gut tut: Der Körper schüttet Glückshormone aus, wenn wir einem anderen Menschen etwas Gutes tun. Mickey Lederer formuliert es so: „Es ist ein großes Glück, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und das Safe House kennenlernen konnte. Die Beziehung, die ich zu den Kindern aufbauen konnte, ist durch nichts zu ersetzen.“


Grund 9

Weil sie Menschen hilft, ihre Potentiale zu nutzen.


Grund 10

Weil Ihre Hilfe ankommt.


Grund 11

Weil es mehr Projekte ermöglicht.


Grund 12

Weil sie direkt vor Ort hilft.


Grund 13

Weil wir weltweit Bildung fördern.


Grund 14

Weil sich Lufthansa Group Mitarbeiter ganz einfach mit ihrem Herzensprojekt bewerben können.

Sonja Steinheuser engagierte sich privat für ein Projekt in Frankfurt. Dann beantragte sie eine Förderung bei der help alliance – und hat sich gefreut, wie einfach es ging.

Geflüchtete und Beheimatete, die miteinander kochen, essen, ins Gespräch kommen, sich austauschen. Die Kontakte knüpfen auf Augenhöhe. Beheimatete, die die Geflüchteten bei der Jobsuche unterstützen, ihnen bei Bewerbungen helfen und im Prozess begleiten. Das ist das Projekt „Über den Tellerrand“ in Frankfurt, das seit diesem Jahr von der help alliance gefördert wird. Lufthansa Purserin Sonja Steinheuser ist seitdem die Projektleiterin. Engagiert in dem Projekt ist sie aber schon viel länger.

„Ich bin seit 2016 ehrenamtlich bei ‚Über den Tellerrand‘ tätig“, sagt sie. „Ich war dort so etwas wie das Mädchen für alles, habe aufgebaut, gekocht, die Social Media-Tätigkeiten unterstützt.“ Ihr Beweggrund? Ganz einfach: „Beim gemeinsamen Kochen und Essen kommen sich die Menschen näher, Sprachbarrieren fallen. Der Austausch ist sehr authentisch. Das hat mir gleich gefallen.“

Das ist absolut keine Raketenwissenschaft

Sonja Steinheuser
Purser

Antrag herunterladen, ausfüllen, abschicken – das war´s

Also blieb Steinheuser dem Projekt treu, engagierte sich immer mehr. Ende 2018 wollte sich das Projekt dann breiter aufstellen, die Finanzierung sichern. Da fiel Steinheuser die Hilfsorganisation der Lufthansa Group ein. „Ich fragte mich: Warum frage ich nicht einfach mal bei der help alliance nach?“

Gesagt, getan. Der erste Kontakt war schnell über eine E-Mail hergestellt, „Über den Tellerrand“ stieß auf großes Interesse, ein Besuch bei dem Projekt folgte schnell. „Das war alles gar keine Raketenwissenschaft“, sagt Steinheuser. „Die Projektanfrage kann zum Beispiel jeder ganz einfach im Lufthansa Intranet herunterladen.“ 

Welche Projekte werden unterstützt?

Prinzipiell kann von der help alliance fast jedes Projekt gefördert werden. Zwei Mal im Jahr besteht die Möglichkeit, eine Projektanfrage einzureichen. Entweder bis zum 31. Mai oder bis zum 30. November. Ein paar Voraussetzungen gibt es allerdings. So muss der Antragssteller und zukünftige Projektleiter ein Mitarbeiter der Lufthansa Group sein. Zudem sollte sich das Projekt vorrangig darum kümmern, vor allem jungen Menschen Zugang zu Bildung zu verschaffen und sie zu befähigen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Neben dem Schwerpunkt Bildung fördert die help alliance insbesondere auch Ausbildungen und Maßnahmen im Bereich Arbeit und Einkommen.

Beim Ausfüllen des Projektantrages konnte Steinheuser auf die Unterstützung und Expertise der hauptamtlichen Mitarbeiter von „Über den Tellerrand“ zählen. „Dafür musste ich mir also kein explizites Finanzwissen oder ähnliches aneignen“, sagt sie.

Es klappte: Seit 2019 ist Steinheuser nun Projektleiterin. Sie ist die Schnittstelle zwischen „Über den Tellerrand“ und help alliance, begleitet Veranstaltungen mit Flugbegleitern, kümmert sich um den E-Mail-Verkehr. „Natürlich habe ich nun ein bisschen mehr zu tun als vorher“, sagt sie. „Aber ich mache es gern. Schließlich möchte ich dieses Projekt ja unterstützen – und ich bin froh, dass es mir die help alliance so leicht gemacht hat.“


Grund 15

Weil Kinder eine Schule brauchen. 


Grund 16

Weil sie überall aktiv ist – auch in Deutschland.


Grund 17

Weil unsere Projekte nachhaltig sind. 


Grund 18

Weil sie Sicherheit gibt.


Grund 19

Weil wir zehntausende Menschen erreichen.


Grund 20

Weil es so einfach ist.

Die help alliance lebt von dem Engagement der Lufthansa Group Mitarbeiter. Das bedeutet aber nicht, dass jeder ein eigenes Projekt leiten muss, um die help alliance zu unterstützen. Ganz im Gegenteil. Vielmehr braucht es auch all die Menschen, die an unsere Idee und unsere Arbeit glauben – und die uns finanziell unterstützen.

2018 konnte die help alliance insgesamt 2.722.654 Euro an Spenden einnehmen. Allen, die dazu beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön! Sie wollen auch dazugehören? Gerne! Das geht ganz einfach. 

Hier einige Spendenmöglichkeiten der help alliance, kurz und übersichtlich:

Sie können die help alliance durch regelmäßige Beiträge entweder per Lastschrift oder per Dauerauftrag unterstützen. Dabei ist sowohl die Höhe der Zuwendung wie auch der Turnus, in dem das Geld bei der help alliance eingehen soll, frei wählbar. Für die help alliance sind die Dauerspenderbeiträge insofern sehr wichtig, weil sie eine gute Planungsgrundlage bilden und die Projektarbeit erheblich vereinfachen.

Jetzt Dauerspende einrichten

Sie waren im Ausland unterwegs und haben noch Geld in Fremdwährung übrig? Sie haben einfach so ein wenig Restgeld in der Tasche? Wir nehmen es gerne! In unsere Spendensäulen in Flughafen-Lounges in Deutschland, Europa und Nordamerika sowie öffentlichen Bereichen an deutschen Flughäfen können Sie Münzen und Scheine jeder Währung einwerfen.

Die Onboard Collection ist unser wichtigstes Spendenprogramm. Wenn Sie uns „wie im Fluge“ helfen wollen, tun Sie dies ganz einfach an Bord von Lufthansa Langstrecken Flügen, Austrian Airlines, Edelweiss Air oder Condor. Dort liegen kleine Spendensammeltüten für Sie bereit – Sie müssen nur den gewünschten Betrag in die Tüte legen und ihrem Flugbegleiter am Ende der Reise aushändigen.

Ein runder Geburtstag, eine Geburt – es gibt viele Gründe, auch an andere Menschen zu denken und das eigene Glück zu teilen. Mit Anlassspenden oder auch Online-Sammelaktionen haben Sie die Möglichkeit dazu.

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Verschenke Sie eine gute Tat im Namen Ihrer Liebsten! In unserem Geschenkeshop haben Sie die Möglichkeit dazu. Ob Transport, Nahrung oder Lernmaterialien – Ihr Geschenk kommt in jedem Fall gut an!

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Sie finden, das sind ziemlich viele Möglichkeiten, zu Spenden? Da haben Sie Recht! Aber es sind noch lange nicht alle. Weitere Möglichkeiten sowie nützliche Informationen finden Sie hier auf den Seiten der help alliance.

helpalliance.org