Nur noch wenige Tage, dann startet Bayern in die Sommerferien. Damit die Flugreise in den Urlaub trotz der Corona-Pandemie entspannt und sicher verläuft, haben Lufthansa und der Münchner Flughafen viele Maßnahmen eingeführt, um die Gesundheit der Fluggäste zu schützen und gleichzeitig so viel Komfort wie möglich zu bieten.     

Die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der gesamten Reise ist dabei ein zentraler Baustein im Hygienekonzept. Fluggäste werden gebeten, ihre eigenen Schutzmasken mitzubringen, für Langstreckenflüge gegebenenfalls auch mehrere zum Wechseln.

Am Münchner Flughafen 

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist bereits mit dem Betreten des Terminals verpflichtend. In sämtlichen Abfertigungsbereichen sind Markierungen am Boden angebracht, damit der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. Plakate, digitale Anzeigen und mehrsprachige Lautsprecherdurchsagen weisen zusätzlich auf die geltenden Abstandsregeln hin. Außerdem ist geschultes Personal vor Ort im Einsatz, die die Reisenden – wo dies nötig werden sollte – auf den Mindestabstand aufmerksam macht.  

Überall dort, wo es direkten Kontakt zwischen Fluggästen und Beschäftigten gibt, wurden Glasscheiben für den Gesundheitsschutz installiert. Zusätzlich stehen zahlreiche Spender mit Handdesinfektionsmitteln bereit. In allen Bereichen des Airports, in denen sich Fluggäste aufhalten, wurden die Reinigungsintervalle erhöht. Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert, genauso wie Gepäckwagen an der Gepäckausgabe. Zudem können an Automaten Schutzmasken, Desinfektionstücher und andere Hygieneartikel erworben werden.

Um Kontakte zu verringern, empfiehlt Lufthansa die Bordkarte im Internet, über die Lufthansa App oder am Automaten im Terminal 2 zu erstellen. Anschließend gibt es die Möglichkeit, den Koffer kontaktlos an den Gepäck-Automaten aufzugeben. 

Einsteigen in das Flugzeug

Am Gate werden Fluggäste über Ansagen daran erinnert, auch während des Einsteigeprozesses den gewohnten Abstand zueinander zu wahren. Bodenmarkierungen weisen auf den Mindestabstand von 1,5 Metern hin. Um auch das Einsteigen in das Flugzeug mit ausreichend Abstand zu ermöglichen, erfolgt das Boarding nach Gruppen und durch Quick-Boarding-Gates, an denen Fluggäste ihre Bordkarte selber auflegen. 

Service an Bord

Lufthansa möchte ihren Gästen in der jetzigen Situation so viel Komfort wie möglich bieten und dabei die geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften einhalten. Das Angebot an Bord wurde genauestens von Experten analysiert und – wo nötig – angepasst. Der Service wurde je nach Flugdauer neu gestaltet, um den Kontakt zwischen den Gästen und der Crew zu minimieren. Auch der Bordverkauf entfällt bis auf weiteres.

Auf Kurz- und Mittelstrecken wurde besonders der Service in der Economy überarbeitet: Gäste erhalten bei einer Flugdauer ab 50 Minuten eine Wasserflasche,  ab 150 Minuten steht der gewohnte Getränkeservice zur Verfügung. Bei den Speisen wird ab 150 Minuten ein Snack angeboten, auf Flügen ab drei Stunden gibt es zusätzlich ein vegetarisches Gericht. In der Business Class ist der Getränkeservice und das gewohnte Essensangebot wieder verfügbar.  

Auf der Langstrecke erhalten Gäste in allen Klassen wieder das übliche Getränkeangebot. In der First- und Business-Class haben Kunden wieder die Auswahl aus mehreren Speisen. In der Economy-Class erhalten Kunden auf der Langstrecke ebenfalls weiterhin eine Mahlzeit.  

Gefilterte Kabinenluft

Grundsätzlich ist das Risiko, sich während einer Flugreise mit dem Virus anzustecken, sehr gering. Flugzeuge der Lufthansa Group Airlines sind mit Filtern ausgestattet, die die Kabinenluft reinigen. Die gesamte Rezirkulationsluft wird gefiltert und von Verunreinigungen wie Staub, Bakterien und Viren aus der Kabinenluft gesäubert. Dies betrifft zirka 40 Prozent – der Rest kommt als Frischluft von außen hinzu. Die gefilterte Luft im Flugzeug entspricht den Luftfilter-Qualitätsstandards von Operationssälen. Darüber hinaus findet die Luftströmung in Flugzeugen von oben nach unten statt. Eine horizontale Luftströmung seitwärts oder in Längsrichtung findet nicht statt. 

Dass alle Sitze in einem Flugzeug nach vorne gerichtet sind, unterstützt zudem, dass Angesicht-zu-Angesicht-Interaktionen zwischen den Gästen limitiert sind und die Rückenlehnen stellen zusätzliche eine solide Barriere zwischen den Sitzreihen dar.

Aussteigen aus dem Flugzeug

Um einen ausreichenden Abstand unter den Fluggästen sicherzustellen, steigen zunächst die Passagiere der ersten Reihen aus. Alle Gäste werden gebeten, so lange auf ihren Plätzen sitzen zu bleiben, bis sie aufgefordert werden, das Flugzeug zu verlassen. 

Intensive Reinigung der Flugzeugkabine

Lufthansa hält auch bei der Reinigung ihrer Flugzeuge stets die strengsten Hygienestandards ein. Jedes Flugzeug wird vor dem nächsten Abflug grundsätzlich nach einem Standard-Reinigungsverfahren gereinigt. So werden beispielsweise Bereiche der Kabine eines Flugzeugs mehrmals täglich nach einem strengen Reinigungsverfahren gründlich gesäubert. Dabei werden unter anderem die Toiletten gereinigt, die Teppiche gesaugt und die Oberflächen am Sitz eines Passagiers sauber gewischt, zum Beispiel die Klapptische.  

Corona-Tests am Flughafen München

Am Münchner Flughafen haben Reisende ab sofort die Möglichkeit, sich auf Corona testen zu lassen, um eine Quarantäne zu vermeiden. Das Testcenter der MediCare – einer Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH – befindet sich im Terminal 1 und kann unter der Mailadresse notfallambulanz(at)munich-airport.de kontaktiert werden. Jeder hier durchgeführte PCR-Test kostet 190 Euro. Ergebnisse liegen nach wenigen Stunden vor. Weitere Informationen dazu unter: 

https://www.munich-airport.de/wecare

Grundsätzlich sollte jeder Passagier bei der Planung der Reise die aktuellen Einreise- und Quarantänevorschriften der jeweiligen Destinationen beachten. 

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