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Start frei für den neuen Satelliten am Flughafen München

Satellitengebäude am Münchner Flughafen seit dem 26. April 2016 in Betrieb

Die Baugerüste und Baueinrichtungen sind verschwunden: Das neue Satelliten-Terminal am Flughafen München wurde am 26. April 2016 fristgemäß und im vorgesehenen Budget in Betrieb genommen. Ein Rückblick: Ziemlich genau ein Jahr nach dem Richtfest wurde im Oktober 2014 ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung des neuen Satellitenterminals in München getan: Die Fassade und das Dach des Gebäudes wurden geschlossen. Im März 2015 wartete das nächste Highlight: Die ersten Fahrzeuge für das Personentransportsystem (PTS) wurden geliefert und eingebracht.

Unter die Lupe genommen und getestet wird das neue Terminalgebäude seit Ende 2015 bevor im April 2016 die Eröffnung des Satelliten bevorsteht. Das neue Passagiergebäude ist eine wesentliche Voraussetzung, um die herausragende Entwicklung des im Jahr 2003 eröffneten Terminal 2 am Münchner Flughafen fortzusetzen. Der Flughafen gewinnt durch diesen Ausbau eine zusätzliche Abfertigungskapazität für elf Millionen Fluggäste. Die Kapazitätserweiterung wurde notwendig, weil das mittlerweile zehn Jahre alte Terminal 2, in dem jährlich 25 Millionen Passagiere abgefertigt werden können, diese nominelle Grenze bereits in den vergangenen Jahren übertroffen hat.

„Die Erweiterung des Terminals 2 mit dem neuen Satellitengebäude macht den Aufenthalt für unsere Fluggäste noch attraktiver und besser. Doppelt so viele Gebäudepositionen zum Ein- und Aussteigen, fünf neue Lounges und modernste Flugsteige bieten zusätzlichen Komfort“ 

Thomas Winkelmann
CEO Lufthansa Hub München

Erlebnis Satellit – Reise- und Aufenthaltsqualität in einem nachhaltig geplanten Gebäude

Das lichtdurchflutete Gebäude umfasst eine Fläche von über 125.000 m2. Im Zentrum steht als architektonisches Highlight der bereits vor Baubeginn bestehende Vorfeldtower, der in den Satelliten integriert wurde. Auf über 600 Metern Länge und mehr als 50 Metern Breite bietet das Satellitenterminal 52 Gates und 27 Gebäudepositionen. Den Passagieren stehen zwei neue Lufthansa Service Center, 42 Passkontrollstellen und 20 zusätzliche Sicherheitskontrollstellen zur Verfügung. Darüber hinaus wurden zusätzliche Betreuungscenter für Gäste eingerichtet, die besondere Hilfe benötigen, wie zum Beispiel Passagiere mit eingeschränkter Mobilität oder allein reisende Kinder.

Ein zentraler Marktplatz bietet auf über 7.000 m2 ein besonderes Einkaufserlebnis und eine Vielfalt an Restaurants. Zu den gastronomischen Highlights gehören die beiden Tower-Bars mit einer spektakulären Aussicht auf das Vorfeld .Durch das Satellitengebäude verdoppelt Lufthansa die Loungefläche des Terminal 2 mit fünf weiteren Lounge. Insgesamt bietet Lufthansa ihren Kunden am Flughafen München somit mehr als zwölf Lounges auf fast 9.000 Quadratmetern. Diese machen den Aufenthalt für Statuskunden zu einem besonderen Erlebnis.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz setzt der Satellit neue Maßstäbe: Der CO2-Ausstoß wird in dem neuen Gebäude künftig bis zu 40 Prozent niedriger sein als in den bestehenden Terminals 1 und 2.

Lufthansa am Münchner Flughafen - eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte

Das Joint Venture zwischen der Deutschen Lufthansa AG und der Flughafen München GmbH ist eine besondere Erfolgsgeschichte. Die Terminal 2 Gesellschaft nimmt als gemeinsame Tochtergesellschaft beider Unternehmen die Betreiberfunktion des Terminal 2 wahr, das sich seit der Eröffnung im Juni 2003 zu einem zentralen Drehkreuz für Lufthansa und ihre Partnerfluggesellschaften entwickelt hat. Verantwortlich für die Generalplanung des neuen Großprojekts ist das Münchner Architekturbüro Koch + Partner, welches bereits das Terminal 2 konzipiert hatte. Die Baukosten werden, analog dem Beteiligungsverhältnis der Terminal 2 Betriebsgesellschaft, zwischen dem Münchner Flughafen und Lufthansa im Verhältnis 60:40 aufgeteilt.

Alle gezeigten Visualisierungen von Architekturbüro Koch + Partner

Umweltfreundlich und nachhaltig

Nachhaltigkeit wird beim Bau des Satelliten groß geschrieben. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen wird der CO2-Ausstoß im Vergleich zu den beiden bestehenden Terminals um bis zu 40 Prozent reduziert.
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Effiziente Energienutzung beim Personentransportsystem

Passagiere erreichen den Satellit vom Terminal 2 aus in weniger als einer Minute Fahrzeit über ein voll automatisiertes unterirdisches Personentransportsystem (PTS).
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Partner

Daten & Fakten

Baubeginn

Frühjahr 2012

Eröffnung

April 2016

Kapazität

11 Millionen Passagiere

Bruttogeschossfläche

125.800 m2 (Neubau)

Länge

609 m

Breite

53 m

Gebäudepositionen

27

Gates

52

Lounges

5 auf über 4.500 m2

Außenfassade

ca. 20.000 m2

Innenfassade Klimafassade

ca. 16.200 m2

Natursteinboden

ca. 55.000 m2

Innentüren

rund 1.400

Geländer

ca. 2.100 m


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