Umweltfreundlich und nachhaltig

Im Satelliten wird der CO2-Ausstoß künftig im Kennwertvergleich bis zu 40 Prozent niedriger sein als in den beiden bestehenden Terminals. Dies wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen erreicht. Für die Klimatisierung wird moderne Quelllufttechnik eingesetzt, bei der Beleuchtung unter anderem LED- und Dimm-Technologie. Im Gebäudeinneren wird die  Doppelfassade, in der der Ebenenwechsel für die Passagiere stattfindet, durch eine Glasfront von den eigentlichen Terminalflächen getrennt. Der so entstehende isolierte Raum dient damit als Klimapuffer für das Satellitengebäude.

Ökologisch bauen

Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen steht für Lufthansa auch bei der Planung, Renovierung und dem Neubau von Konzerngebäuden im Mittelpunkt. Neben dem Satellitengebäude in München wurden beispielsweise auch beim Bau des Lufthansa Aviation Center in Frankfurt ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt. Dank thermoaktiver Decken, sensibler Verschattungsautomatik und einer hoch wärmegedämmten Fassade beträgt der Energieverbrauch des Verwaltungsgebäudes am Flughafen Frankfurt nur noch etwa ein Drittel im Vergleich zu einem konventionellen Bürokomplex. Ein weiteres Beispiel ist der neue Flugsteig A-Plus am Flughafen Frankfurt. 

Sonnenstrom für das Terminal 2

Auch das bestehende Terminal 2 nutzt bereits umweltfreundliche Technik. So sorgt auf dem Dach des Terminal 2 die Sonne für Energie. Die Photovoltaik-Anlage ging am 10. Juli 2003 in Betrieb. Seitdem speist die nach modernsten Standards erbaute Anlage 445.000 kWh jährlich in das öffentliche Stromnetz ein; genug um 155 Haushalte ein ganzes Jahr mit Strom zu versorgen. Mit dem Solarenergie-Projekt setzen die beteiligten Partner Deutsche Lufthansa AG, Deutsche BP AG, BP Solar, Air BP, GLS Gemeinschaftsbank eG, B.A.U.M. e.V. und Flughafen München GmbH ein weiteres Zeichen für nachhaltigen Fortschritt. Während der Lebensdauer der Anlage, welche voraussichtlich 30 Jahre betragen wird, wird die Umwelt um etwa 12.000 Tonnen Kohlendioxid entlastet.