Für die Lufthansa Group als Arbeitgeberin und Dienstleisterin sind Vielfalt und Chancengleichheit wichtig und selbstverständlich. Das Unternehmen wird dadurch flexibler und kreativer – essentielle Eigenschaften, um innovationsstark und wandlungsfähig zu bleiben. Dies führt auch zu einem differenzierteren Verständnis für Kundenbedürfnisse und trägt zu einer kundenorientierten Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen bei. Gleichzeitig unterstreicht der Diversitätsansatz der Lufthansa Group die Wertschätzung und Chancengleichheit aller Beschäftigten.

Diese Vielfalt weiter zu fördern, ist ein klares Ziel der strategischen Personalausrichtung der Lufthansa Group. Alle Mitarbeitenden sollen das eigene Talent in einem vorurteilsfreien Arbeitsumfeld einbringen können.

Seit November 2022 trägt ein Lufthansa Flugzeug diese Haltung für Vielfalt und Toleranz sichtbar in alle Welt – mit dem Schriftzug „Diversity Wins“ und einer Illustration, die die Fußballnationalmannschaft der Männer mit Fans zeigt – in all ihrer Diversität. Das Flugzeug wurde erstmalig auf dem Linienflug nach Maskat eingesetzt, mit dem die deutsche Fußballnationalmannschaft der Männer in ihr Trainingslager vor der Weltmeisterschaft 2022 im November geflogen ist.

Frauenanteil in Führungspositionen soll erhöht werden

Ein besonderer Fokus liegt auf der Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen. Bei einem Anteil von Frauen in der Lufthansa Group von 44,8 Prozent liegt jener an weiblichen Führungskräften konzernübergreifend bei 18,7 Prozent (Stand 2021). Die Lufthansa Group strebt bis 2025 einen Anteil von 25 Prozent Frauen über alle Leitungsebenen hinweg an.

Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass eine Erhöhung des Frauenanteils im Management nur durch konkrete personalpolitische Maßnahmen und Programme erreicht werden kann. Spürbare Erfolge konnten zum Beispiel seit Einführung eines transparenten Stellenausschreibungsprozesses verzeichnet werden. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, hat die Lufthansa Group weitere förderliche Maßnahmen in Besetzungsprozessen implementiert. So muss zum Beispiel jede Shortlist für Managementpositionen einen festgesetzten Anteil an Frauen umfassen. Finale Besetzungen folgen natürlich nach wie vor einer klaren Bestenauswahl. Zudem gibt es für alle Führungskräfte der Lufthansa Group verschiedene Trainings, die für gemischte Teams sensibilisieren oder auf unbewusste Denkmuster hinweisen, sowie ein breites Portfolio an individuellen Entwicklungsmaßnahmen für weibliche Talente.

Beschäftigung und Integration von Menschen mit Behinderung

Für die Lufthansa Group ist die Beschäftigung und Integration von Menschen mit Behinderung nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch Erfüllung der sozialen Verantwortung. Zum Jahresende 2021 lag die Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderung in der Lufthansa Group in Deutschland bei 4,3 Prozent. Während einige Gesellschaften die gesetzlich festgelegte Mindestquote von fünf Prozent übererfüllen, fällt die Beschäftigungsquote in anderen Gesellschaften – teilweise auch aufgrund rechtlicher Vorschriften – niedriger aus. Die Lufthansa Group nutzt daher auch andere Wege der Förderung von Menschen mit Behinderung wie zum Beispiel die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für Behinderte oder die Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS).

Lufthansa Group unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Lufthansa Group bedient sich zudem eines breiten Portfolios an Maßnahmen und Aktivitäten, die es Mitarbeitenden ermöglichen, Familie und Beruf leichter zu vereinbaren. Das reicht von Shared Leadership, also dem Teilen einer Führungsposition, über flexible Arbeitszeitmodelle, wie zum Beispiel unterschiedliche Teilzeit-Regelungen, Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten bis hin zu verschiedenen Angeboten, wie etwa in den Bereichen Ad-hoc-Kinderbetreuung, Eltern-Kind-Büros, Regelbetreuung, Ferienbetreuung und Pflege von Angehörigen.

Unterstützung von LGBTIQ*-Belangen

Die Lufthansa Group setzt sich für die Förderung eines benachteiligungsfreien Arbeitsumfelds ein, in dem alle Beschäftigten ihre Talente entfalten können – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Identität.
 

2018 ist das LGBTIQ*-Mitarbeitendennetzwerk „Diversifly“ entstanden. Das Netzwerk agiert als Ansprechpartner, setzt sich aktiv für die Interessen der Community ein und berät und unterstützt innerhalb der Group bei der Entwicklung und Implementierung von Maßnahmen und Richtlinien, die Diskriminierung verhindern sollen.

Neben der Unterstützung des Diversifly-Netzwerks zeigt die Lufthansa Group ihre Haltung zu Offenheit und Diversität auch sichtbar nach außen – angefangen bei „Lovehansa“, einer Sonderbeklebung für eine Lufthansa A320neo, über die Regenbogenfahne, die zu verschiedenen Anlässen an verschiedenen Unternehmensstandorten gehisst ist, bis hin zur Unterstützung bei Christopher Street Day-Paraden.

Diversifly Logo

Der Vielfalt ein Gesicht geben

Weitere Netzwerke und Initiativen von Mitarbeitenden und Führungskräften unterstützen die Ziele von Vielfalt und Chancengleichheit des Unternehmens. So haben Führungskräfte das Netzwerk „Diversity Allies“ gegründet, um sich aktiv für eine positive Diversitätskultur im Unternehmen einzusetzen, für deren Vorteile zu werben und Diversität in den Teams zu fördern. Das Netzwerk #CourageUp setzt sich gegen die Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund ethnischer Herkunft ein. Weitere Beispiele sind das Netzwerk Female Leadership der Lufthansa Group, das Female Network von Lufthansa Technik oder das Väternetzwerk. Um die Angebote über die Grenzen der jeweiligen Unternehmensbereiche und Konzerngesellschaften bekannt zu machen, stellt das übergreifende „Power Up“-Netzwerk als Multiplikator eine gemeinsame technische Plattform zum gegenseitigen Knowhow-Austausch und zur Unterstützung bereit.