Ethik und Integrität

Ethik und Integrität sind wesentliche Bestandteile des unternehmerischen Handelns der Lufthansa Group. Für den Konzern ist es selbstverständlich, sowohl geltendes Recht und freiwillige Selbstverpflichtungen einzuhalten als auch ethische Grundsätze aktiv zu berücksichtigen. Denn integres Verhalten ist eine wesentliche Voraussetzung für den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Die Lufthansa Group orientiert sich dabei insbesondere am Global Compact der Vereinten Nationen, an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und an den vier Kernarbeitsnormen der International Labour Organization (ILO).

Ein für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbindlicher Code of Conduct (Verhaltenskodex) dokumentiert die Werte, Grundsätze und Verhaltensstandards der Lufthansa Group als Grundlage für einen fairen Wettbewerb. 

Corporate Governance

Besonderes Augenmerk richtet die Lufthansa Group darauf, eine gute Unternehmensführung im Sinne einer wirkungsvollen Corporate Governance zu verwirklichen. Zum Ausdruck bringt sie dies durch eine verantwortungsbewusste und auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle. Diese entspricht hohen internationalen Standards und ist von zentraler Bedeutung, um Transparenz gegenüber den Aktionären zu wahren und um das Vertrauen in die Unternehmensführung kontinuierlich zu steigern. Wesentliche Grundlagen dafür sind das deutsche Aktiengesetz und der Deutsche Corporate Governance Kodex.

Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289f HGB)

Compliance und Anti-Korruption

Compliance beschreibt alle Maßnahmen, die das rechtmäßige Verhalten von Unternehmen, ihren Leitungsorganen und ihren Mitarbeitern gewährleisten. Mit dem 2004 eingeführten Lufthansa Group Compliance Programm sollen die Einhaltung geltenden Rechts gesichert und die Mitarbeiter vor Gesetzesverstößen bewahrt werden. Es setzt sich aktuell aus den Modulen Competition, Integrity, Kapitalmarkt und Embargo zusammen.

Weitere Informationen zu Compliance finden sie hier.

Achtung der Menschenrechte

Als Mitglied des UN Global Compact und Unterzeichner der Resolution der International Air Transport Association (IATA) gegen Menschenhandel ist es der Lufthansa Group wichtig, ihr Handeln mit den international anerkannten Grundsätzen in Einklang zu bringen und die Achtung der Menschenrechte aktiv im Unternehmensalltag zu verankern. Dies spiegelt sich unter anderem in den Arbeitsbedingungen, der Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit, in Regelungen zur Geschlechtergleichstellung sowie in der selbstverständlichen Inklusion von Minderheiten wider. Die Lufthansa Group formuliert ihre ausdrückliche Positionierung zur Achtung der Menschenrechte in ihrem Code of Conduct, der für alle Organe, Führungskräfte und Mitarbeiter verpflichtend ist.

Die Lufthansa Group orientiert sich bei der Umsetzung von Maßnahmen menschenrechtlicher Sorgfalt an den Empfehlungen des im Dezember 2016 von der Bundesregierung verabschiedeten Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP). Der NAP beschreibt fünf Kernelemente menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten, die deutsche Unternehmen entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungskette umsetzen sollen.

Kernelemente menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht

Nachhaltigkeit im Beschaffungsprozess

Die Lufthansa Group hat mehr als 40.000 Lieferanten. Von seinen Zulieferern verlangt der Aviation-Konzern, dass sie im Hinblick auf fairen Wettbewerb, Integrität und verantwortungsvolles Handeln geltende Gesetze, Richtlinien und Regelungen uneingeschränkt einhalten. Die Konzerneinkaufsrichtlinie schreibt Lieferanten vor, sich zu sozialer und ökologischer Verantwortung zu verpflichten.

Weiterführende Informationen im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht Balance.